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Das moderne Haus der Zukunft

 

Die Ansprüche an das Eigenheim werden immer höher. In der Zukunft ist ein Haus mit höchstem Komfort und niedrigem Energieverbrauch ein Muss. Die Ansprüche sind hoch. Alltägliche Abläufe sollen von dem Gebäude automatisch für uns erledigt werden, die Kosten für Energie sollten allerdings gering bleiben. Auch Aspekte der Umwelt spielen eine immer größere Rolle beim Thema Hausbau. 

 

Energieeffizientes Bauen

Ein großer Faktor bei energieeffizientem Bauen ist der Transmissionswärmeverlust. Diese Wärmeabstrahlung vom Gebäude in seine Umgebung führt zu erhöhten Heizkosten in den Wintermonaten. Lässt sich der Transmissionswärmeverlust also durch bauliche Maßnahmen verringern, spart man Heizenergie ein. 

Der Transmissionswärmeverlust wird durch mehrere Bauelemente bestimmt: Außenwände, Dach, Fenster, Türen, Dachfenster, Decke des obersten Wohngeschosses, die an einen unbeheizten Dachboden grenzt, Kellerdecke, Seitenwände zu weiteren Gebäuden.

Um den Wärmeverlust entgegenzuwirken, werden Baumaterialien mit niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) gewählt. 

Passivhäuser beispielsweise, bei denen hoher Komfort und Energieeffizienz verbunden werden, verfügen über eine luftdichte Außenhülle aus Materialien, die den Wärmeverlust möglichst gering halten. Die Frischluftzufuhr erfolgt hier über einen Wärmetauscher in dem warme Abluft die kalte Luft vorwärmt. Häufig leitet man den Zuluftstrom vorab zusätzlich durch einen Erdwärmetauscher im Boden, um seine Temperatur zu steigern. Ein Passivhaus hält seine Temperatur hauptsächlich durch die Wärme der Sonne, die abgestrahlte Wärme der Bewohner und der technischen Geräte. Der Vorteil eines solchen Hauses ist, dass man auch alte Gebäude zu einem Passivhaus umrüsten kann. 

 

Smart Home

Mit dem Prinzip von Smart Home verbindet man hohen Lebenskomfort mit hoher Energieeffizienz. Haustechnik, Haushaltsgeräte, Lampen, Jalousien, Unterhaltungselektronik und Sicherheitssysteme sind hier miteinander vernetzt und können über das Smartphone gesteuert werden. 

Um mehr über das Thema Smart Home zu erfahren, klicken Sie hier

 

Was beinhaltet das zukünftige Haus?

 

Ein selbstständiges Türschloss

Das automatische Öffnen der Tür beim Näherkommen dieser sowie das selbstständige Verriegeln bei Entfernung ist doch eigentlich ganz praktisch, oder? In einigen Smart-Home-Systemen wird diese Funktion bereits verwendet und wird vermutlich in Zukunft an Beliebtheit gewinnen. 

 

Überwachung von Wohnqualität und Gesundheit

In vielen Smart-Home-Systemen wird die Raumtemperatur und die Luftqualität von sensiblen Sensoren überwacht. Dazu kann die Luftfeuchtigkeit, die Pollen-Belastung und die Konzentration von Kohlenmonoxid gehören. Stoffe, die gesundheitsschädlich sein könnten, lösen beim System eine automatische Öffnung des Fensters aus oder der Bewohner erhält einen Warnhinweis. 

 

Wie könnten diese Ideen in der Zukunft weiter ausgebaut werden?

Man kommt vom Einkaufen nach Hause und hinter der Haustüre wartet ein Roboter auf Sie, um Ihren Einkauf in die Küche zu bringen. Ein Traum? Im „KogniHome“ der Universität Bielefeld ist dies bereits Realität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte die Entwicklung der futuristischen Wohntechnologie mit acht Millionen Euro. Ziel des Forschungsprojektes ist es vor allem, Senioren bei der Führung des Haushaltes zu unterstützen und ein längeres selbstständiges Wohnen zu ermöglichen. 

Diese Elemente können dabei helfen: 

 

Der virtuelle Dialogassistent

Im Smarthome der Zukunft beantwortet der Dialogassistent „Cora“, ähnlich wie Cortana, Siri und Alexa von Microsoft, Apple und Amazon, alle Anfragen der Bewohner. Der Assistent kann beispielsweise Telefonnummern recherchieren oder einen Zeitungsartikel zum Frühstück vorlesen. Das Programm lernt vom Verhalten seiner Nutzer, entwickelt sich aber langsamer als seine Konkurrenten fort, da es keinen Zugriff auf Datenprofile etlicher Nutzer weltweit hat. 

 

Die smarte Küche

Ob Hobbykoch, Hausfrau oder Hausmann – hier wird man angefangen bei der Auswahl des Kochgeschirrs bis zur Fertigstellung der Speisen unterstützt. Nachdem man das gewünschte Gericht an seinem Smartphone oder Tablet ausgewählt hat, zeigt der Bildschirm dem Koch sowohl die Schranktür an, als auch Schritte für die Zubereitung der Speise. Kochplatten können sich automatisch erhitzen und auf die Temperatur der Speisen anpassen. Wenn der Topf von der Platte abgenommen wird, schalten sie sich automatisch ab. Dies sind sehr praktische Sicherheitsvorkehrungen, die besonders für Senioren geeignet sind.

 

Der interaktive Spiegel

Wie toll wäre es, wenn wir Klamotten, die wir im Internet sehen vor dem Kauf anprobieren könnten? Im Smart Home der Zukunft könnte diese Idee Realität werden. Im ‚KogniHome‘ in Bielefeld können sich die Bewohner über eine Kamera gleichzeitig von der Kehrseite betrachten und sich ihre Kleidung in verschiedenen Farben anzeigen lassen! Wie praktisch ist das denn! Wenn Online-Shops 3-D-Scans Ihrer Klamotten zur Verfügung stellen würden, könnte man seine Bestellung vorher virtuell anprobieren. 

 

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