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Architekt werden? So geht's!

 

Du möchten das Erscheinungsbild einer Stadt mitbestimmen und mit Deinen kreativen Ideen sowohl praktische als auch schmuckvolle Bauwerke entwerfen? Dann ist ein Architekturstudium vermutlich das Richtige für Dich!

 

Definition des Architektenberufs

Als Architekt/in entwirfst du Bauwerke vorwiegend im Hochbau. Das Anfertigen des Entwurfs ist allerdings nur ein Aufgabenbereich. Weiterhin wird es auf Dich zukommen, dass Du den Bau Deiner Skizzen planst und auch auf der Baustelle anwesend bist, um den Prozess zu überwachen. Als Architekt/in weist du kombinierte Fähigkeiten aus künstlerischer Kreativität und handfestem Ingenieurwesen auf. 

Der Architekt ist ein Fachmann, der in den Bereichen Stadtplanung, öffentliche Arbeiten, Industriebau und individuellen Bau von Häusern sämtlicher Art tätig ist. Er kann von einem öffentlichen Projektträger oder von privaten Kunden in Anspruch genommen werden.

Er beginnt jedes Projekt mit einer Machbarkeitsstudie des Vorhabens und erstellt dann eine erste Skizze. Diese Pläne spezifizieren das Layout des Gebäudes und die Verteilung der Volumina unter Berücksichtigung der städtebaulichen Vorschriften, der technischen Einschränkungen, des Budgets und der Fragen im Zusammenhang mit dem ökologischen Übergang

Im Rahmen des Vorprojekts legt der Architekt dann die verwendeten Materialien, die zu bauenden Oberflächen und die Farben fest. Er macht auch eine Schätzung des Budgets und der Dauer der Arbeit.

Anschließend wird der Antrag auf Erteilung der Baugenehmigung eingereicht.

Nachdem der Architekt die Ausführungspläne gezeichnet hat, kontaktiert er die für die Realisierung der Baustelle notwendigen Baufirmen und Handwerker und prüft deren Kostenvoranschläge.

Dann kann die Arbeit beginnen. Der Architekt führt durch das Projekt und koordiniert die Arbeiten bis zur Fertigstellung.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein/e Architekt/in

Eine Grundvoraussetzung, um Architekt/in zu werden ist eine genaue und präzise Arbeitsweise. Schließlich werden in den Gebäuden, die Du entwirfst, einmal Menschen wohnen. Außerdem solltest Du für das Zeichnen von Skizzen ein gutes Vorstellungsvermögen aufweisen. Räumliches Denken ist natürlich von Vorteil. Auch kreativ solltest du ein wenig auf Zack sein. Um ein/e gute/r Architekt/in zu sein, sind Organisationstalent und Zeitgefühl ein Muss. Du wirst oft unter Druck arbeiten müssen, weil du auch hier von Abgabefristen nicht verschont bleiben wirst. 

 

Welche Ausbildung um Architekt zu werden?

Wenn Du Architekt werden möchtest, musst Du wissen, dass es keine klassische Ausbildung zum Architekten oder zur Architektin gibt. Dafür musst du ein Studium in der Fachrichtung Architektur durchlaufen, welches mindestens 8 Semester andauern muss. Erst dann kannst Du in die Architektenkammer eingetragen und Architekt/in genannt werden. Mehr über das Thema „Architektenkammer“ findest du hier. Um auf 8 Semester Regelstudium zu kommen, musst Du also entweder eine Hochschule suchen, die einen Bachelorstudiengang mit 8 Semestern anbietet oder Du führst Dein Bachelorstudium mit einem Masterstudium fort, welches Deine Kenntnisse vertieft und Dich auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert. Außerdem musst du, um in die Architektenkammer eingetragen zu werden, ein Praktikum absolvieren, welches oft mehrere Jahre dauern kann. 

 

Inhalte eines Architekturstudiums:

Der Studiengang Architektur ist im Gegensatz zu vielen anderen Studiengängen von Anfang an sehr praxisnah aufgebaut. Die Inhalte des Studiums orientieren sich an konkreten Bauprojekten. Neben ersten kreativen Erfahrungen lernst du hier auch bautechnische Grundlagen, wie Bauphysik, Baustatik, Baustoffkunde, Bauchemie, Tragwerkslehre, Heiztechnik und Beton-, Holz- sowie Stahlbau. Natürlich sind auch die Bereiche Management und Kalkulation wichtig, damit du den Anforderungen des Kunden gerecht werden und sein Budget im Auge behalten kannst. Daher wirst du in Fächern wie Baumanagement, Bauleitung, Bauplanung und Baurecht geschult. Auch klassische Fächer der Architektur stehen auf dem Stundenplan. Mögliche Module sind hier Gebäudekunde, Darstellungstechnik, Baukonstruktion, Entwerfen und Bau- und Kunstgeschichte. Du solltest allerdings beachten, dass die Fächer je nach Hochschule variieren können. 

 

Was verdient ein Architekt?

Für angestellte Mitarbeiter in Architekturbüros gilt grundsätzlich keine Tarifpflicht. Von den Architektenkammern gibt es allerdings unverbindliche Gehaltsempfehlungen für Angestellte und technische Mitarbeiter in Architektur- und Planungsbüros. Dies ist vom Bundesland abhängig, da jedes Bundesland eine eigene Architektenkammer hat. In Baden-Württemberg beispielsweise ist das empfohlene Bruttogehalt 2577 € für Einsteiger.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Personalmarkt vom November 2010, in der 18.000 Hochschulabsolventen befragt wurden, liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt des Architekten bei 29.300 Euro pro Jahr. 

Bei selbstständigen Architekten, die in einer Architektenkammer eingetragen sind, sind die Mindestvergütungen der Architekten gesetzlich geregelt. 

Grundsätzlich kann die Höhe des Gehalts auch verschiedene Dimensionen annehmen, je nachdem ob man im privaten oder öffentlichen Bereich tätig ist. 

 

Ich möchte aber nicht studieren!

Wenn ein Studium nichts für Dich ist, kannst du eine Ausbildung in derselben Branche machen. Bei dem Beruf des Bauzeichners steht das Erstellen von Plänen und Zeichnungen für Bauvorhaben im Mittelpunkt. Diesen Beruf kannst Du mit einer dreijährigen Ausbildung ausüben und musst dafür nicht studieren. Vielleicht bist Du aber auch mehr an den praktischen Tätigkeiten eines Architekten interessiert. So wäre vielleicht eine Ausbildung zum/r Dachdecker/in, Hochbaufacharbeiter/in, Baugeräteführer/in oder Vermessungstechniker/in das Richtige für Deine Zukunft. 

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