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Dachgärten

 

Ein Dachgarten gibt Ihrem Dach einen ganz besonderen Charme. Er hat eine Schutz- und Abdichtungsfunktion und ist nicht zwingend ästhetisch schön. 

Einen Dachgarten zu haben, verleiht Ihrem Haus ein angenehmes Aussehen, welches sich mit den Jahreszeiten verändert. Dachgärten nutzen eine Fläche, die ansonsten nicht genutzt werden würde. Um einen solches grünes Dach haben zu können, darf das Dach des Gebäudes nicht mehr als 20° Neigung haben. 

 

Es gibt drei Arten von Dachgärten, welche man auch vermischen kann:

  • Die extensive Dachbegrünung (pflegeleichter und weniger aufwendig)
  • Die halbintensive Dachbegrünung (Naturdach)
  • Die intensive Dachbegrünung. Dachgärten mit intensiver Dachbegrünung ähneln einem Garten, den man auch am Boden haben könnte, mit Bäumen, Sträuchern und Blumen.

 

Der Nutzen für die Bewohner

Dachgärten verringern die Verschmutzungsrate der Luft. Wenn viele Gebäude einen Dachgarten hätten, würde dies zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes in Städten führen. 

Es fördert außerdem den Kontakt mit der Natur von Menschen, die in der Stadt wohnen. Dank Dachgärten, können die Eigentümer mehr Natur in ihr tägliches Leben integrieren. 

 

Der Nutzen für die Gebäude

Eine Immobilie oder ein Haus, welches einen Dachgarten besitzt, hat automatische eine bessere Isolierung. Das Grün bietet eine erhebliche thermische Isolation: Die Bewohner können im Winter die Wärme besser halten. Im Sommer hingegen bleiben die Räume länger kühl. 

Ein Dachgarten bietet sich außerdem an, um Gemüse anzubauen, was wiederrum die lokale Konsumation fördert. 

Zudem kann ein zusätzlicher Platz geschaffen werden – Ein Ort, an dem Menschen sich treffen können und den wunderbaren Ausblick genießen können. 

 

Der Bau eines Dachgartens

Sie haben zwei Möglichkeiten, einen Dachgarten anzubringen.

Entweder wird das ganze Dach mit einer Erdschicht bedeckt, wie bei einem herkömmlichen Garten am Boden. Für diese Art von Dach muss das Dach eine erhebliche Last tragen können und es muss ein Entwässerungssystem vorhanden sein, damit kein Wasser in der Bodenschicht stagniert. 

Oder der Dachgarten befindet sich in Containern und Töpfen. Wenn Sie sich für Container entscheiden, haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Arten von Blumen oder Sträuchern zu mischen, während bei Töpfen jede Art ihren eigenen Topf hat. Es kann weniger Harmonie im Dachgarten herrschen, wenn Sie sich nur für Töpfe entscheiden. Die beste Lösung ist, diese Möglichkeit der Variante mit der Erdschicht vorzuziehen. 

 

Für den praktischen Teil

Es ist notwendig, ein automatisches Bewässerungssystem zu installieren, besonders wenn Sie sich für Pflanzen in Töpfen entscheiden. 

Die Dachgärten sind weit oben, es ist deshalb wichtig, sich ein System zu überlegen, wie man einen Schatten erzeugen kann, um die Pflanzen vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen. 

Außerdem ist es wichtig, an eine Membran zu denken, die die Wasserdichtigkeit des Daches gewährleistet. 

 

Die Vorteile eines Dachgartens

Die Qualität der Isolierung: Durch einen Dachgarten wird das Durchdringen von Straßenlärm und sonstigen Lärms der Umgebung verringert. 

Die Überschwemmungsgefahr im Gebäude wird verringert. 

Wenn das Fundament es zulässt, erhöht der Dachgarten die Langlebigkeit des Daches, da es widerstandsfähiger wird. 

 

Die Nachteile eines Dachgartens

Vor der Anlegung eines Dachgartens auf einem bereits existierenden Gebäude, muss vorher ein Architekt beauftragt werden, der das Dach auf Beständigkeit und Tragfähigkeit untersucht. 

Außerdem erfordert ein Dachgarten eine regelmäßige Pflege, damit er sich positiv entwickeln kann.

Bedauerlicherweise ist ein Dachgarten ungefähr viermal so teuer wie ein normales Dach. 

In diesem Fall, ziehen Sie vielleicht in Erwägung, mehr Pflanzen oder sogar einen ganzen Garten in das Innere Ihres Hauses zu pflanzen.

 

Der ökologische Nutzen

Ein Dachgarten schafft ein Ökosystem, welches die Biodiversität in einer städtischen Umgebung fördert. Er kann als Unterschlupf für Tiere dienen und wenn er sich gut entwickelt, können später sogar Bienenstöcke aufgestellt werden. 

 

Der Dachgarten für eine nachhaltige Architektur

Auch wenn der Dachgarten bisher weniger bekannt ist, wird er immer mehr für eine nachhaltige Bauweise genutzt. 

Der Dachgarten ermöglicht es, große Temperaturschwankungen zu begrenzen, wodurch die Materialien, die zum Bau eines ökologischen Hauses verwendet werden, geschont werden. Langfristig trägt es auch zur Senkung des Heizungsverbrauchs bei. 

 

Dachgärten und Wasser

Dachgärten ermöglichen außerdem eine kostengünstigere Bewirtschaftung des Regenwassers, z. B. wenn es stark regnet, dienen die Dachgärten als Puffer und füllen sich mit Wasser. Der größte Teil des Wassers wird durch Verdunstung abgeführt. 

Dachgärten können auch sehr gute Filter für Regenwasser sein, die Schadstoffe wie Ammonium entfernen.

 

Der Preis

Dachgärten sind bisher eher ungewöhnlich. Dies ist vor allem der Fall, weil Leute Angst vor den Kosten haben. Meistens belaufen sich die Kosten aber nur auf 100 Euro pro Quadratmeter des Daches. Dieses Budget erlaubt eine sehr große Auswahl an Pflanzen. Der kleinste mögliche Preis beläuft sich ungefähr auf 45 Euro pro Quadratmeter. 

 

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