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Außergewöhnliche Architektur - Der Metropol Parasol in Sevilla

 

Architektur, die sich den gewöhnlichen Normen widersetzt, ist immer wieder beeindruckend. So auch der Metropol Parasol in Sevilla. 

Der Metropol Parasol ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in Sevilla und wird auch „die Pilze von Sevilla“ benannt. Mit seinen 150 x 70 Meter und 26 Meter Höhe, ist es die größte Holzkonstruktion der Welt. Sie wurde von dem deutschen Architekten Jürgen Mayer entworfen. Für dieses Design erhielt er den Preis „Best of the best 2012“ des Red Dot Design Awards. 

 

Bau

Der Bau begann 2005 und wurde 2011 mit einer feierlichen Eröffnung beendet. Das Meisterwerk ist eine Hybridkonstruktion aus Holz, Beton und Stahl. Die Oberflächen sind geschwungen und formen ein riesiges, pilzförmiges Holzgebilde. Es besteht aus fünf Ebenen, die miteinander verbunden sind und von den Besuchern begangen werden können. 

Für das Dach wurden insgesamt 3500 besondere Furnierschichtholzplatten hergestellt. Die Decke der Holzscheiben variiert, weil deren Höhe aus der jeweiligen Beanspruchung im Tragwerk resultiert. Wegen der Witterungsanfälligkeit des Baumaterials entwickelten die Architekten ein eigenes Holzschutzsystem, welches sowohl wasserdicht als auch dampfdurchlässig ist. 

Besonders schön für die Besucher zu beobachten ist das Spiel zwischen Licht und Schatten, welches die Konstruktion hervorruft. Durch die abstrakte Form und die orthogonalen Raster wird ein spezieller Schattenwurf erzeugt, der sich im Verlauf des Tages kontinuierlich ändert. 

 

Außergewöhnliche Architektur - Der Metropol Parasol in Sevilla

 

Nutzung

Der Metropol Parasol erfreut sich hoher Beliebtheit bei Touristen aus aller Welt. Auch einheimische Bürgerinnen und Bürger besuchen die „Pilze“ gerne, um Zeit mit Freunden zu verbringen. So herrscht ein reges Treiben – sowohl unter als auch auf der Konstruktion. 

Der Bau ist für Touristen auch sehr gut gelegen: Wer Höhenangst hat oder den Spaziergang auf den Pilzen schon hinter sich gebracht hat, der kann in ein archäologisches Museum gehen, welches sich fast direkt daneben befindet. Auch Bars, Restaurants und Geschäfte sind fußläufig. 

Trotz der Beliebtheit, erhält das Meisterwerk auch einiges an Kritik. Vor allem einheimische Menschen sind häufig der Meinung, das Gebilde würde nicht in die Ästhetik der Altstadt Sevillas passen. Auch die Kosten waren sehr hoch, was die Bewohner verärgertet, da die über 100 Millionen Euro von Mitteln stammten, die für gesamtstädtische Maßnahmen vorgesehen waren. 

 

Außergewöhnliche Architektur - Der Metropol Parasol in Sevilla

 

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